Wir verfügen über das Zertifikat "Spezielle Traumatherapie für Erwachsene" der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und das Zertifikat für Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) der EMDRIA Deutschland e.V.

Traumata können bei belastendem Erleben entstehen und möglicherweise zu Traumafolgestörungen führen.

In Abhängigkeit vom Lebensalter, den Umständen und der Intensität der Belastung können die Folgen unterschiedlich ausgeprägt sein.

Mitunter kann sich auch eine Abhängigkeit oder Sucht entwickeln, meist von Alkohol oder Medikamenten, womit das leidvolle Erleben kompensiert werden soll. 

Grundsätzlich fragen wir in der Erhebung der Krankengeschichte nach schwerwiegenden Ereignissen, die manchmal - obwohl nicht bewußt - auch ein Grund für spätere psychische Beschwerden sein können.

Zu Trauma verursachenden Auslösern gehören:

  • Unfälle,

  • Nahtoderleben,

  • Erleben von körperlicher oder seelischer Gewalt

  • Sexueller Mißbrauch, vor allem in der Kindheit, besonders durch Vertrauenspersonen, in der Familie oder in Institutionen

  • ...

sowohl als Betroffene/r oder auch als Zeuge

Oft folgen auch später noch Leidensbilder wie:

  • Panikattacken

  • Depressive Störungen

  • Anpassungsstörungen

  • Akute Belastungsstörung

  • Posttraumatische Belastungsstörung

  • Dissoziatives Erleben

u.a.m.​

Mit EMDR werden unbewußte Gedächtnisinhalte neu erlebt und zusammengesetzt. Man spricht von "Prozessieren" und "Integrieren". Dabei werden alle Sinne aktiviert, Denken, zum Ausdruck bringen, Hören, Emotionen wahrnehmen, den Körper erleben. Sprache und vielleicht auch die Schrift bringen das Innere in einen formulierten  Zusammenhang, werden durch die anderen Sinne geprüft und ggf. korrigiert. Die Erinnerungen sind dann nicht mehr sporadisch, fragmentiert und unzusammenhängend, sondern werden zunehmend organisiert und "episodisch" ("War schlimm, aber ist vorbei").

Andere Behandlungsmethoden umfassen:

  • imaginative Übungen,

  • Meditative und Achtsamkeits-Übungen,

  • das Kümmern um die inneren Anteile (Innere Kinder)

u.a.m.

Im Falle von familiärem oder institutionellem sexuellen Mißbrauch können ggf. zusätzliche Mittel in Anspruch genommen werden. Siehe hier.

In anderen Fällen können auf Antrag Leistungen gemäß Opferentschädigungsgesetz bereitgestellt werden.

Bitte beachten Sie:

Traumatherapie ist ein eher intensives und beanspruchendes Verfahren für uns Therapeuten. Wir können nicht in jedem Falle allen Anforderungen entsprechen oder eine Therapie anbieten.

Wir sind aber gern bereit, Sie anzuhören und versuchen, Ihnen behilflich zu sein.

Also fragen Sie nach.

Verwenden Sie dazu auch das Formular auf der Startseite.

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